Hilflos beim Cyberangriff? Das ist der Notfallplan für den totalen Systemausfall

Hamburg, 01. November 2017 –
Hacker kommen unbemerkt – plötzlich sind die dringend benötigten Daten verschlüsselt und „Lösegeld“ soll bezahlt werden. Szenarien wie bei dem Erpresser-Virus „Wannacry“ im Mai diesen Jahren wiederholen sich. Es vergeht kaum eine Woche ohne neue Warnungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Hotels müssen sich auf diese Herausforderungen vorbereiten und “Evakuierungsübungen für den IT-Notfall” durchführen.

1 Nationales IT-Lagezentrum im BSI (Foto: BSI)

Das ist der (noch zu erweiternde) Notfallplan bei Cyberattacken:

  • Liste wichtiger Fachleute mit allen Telefonnummern: IT-Leiter, IT-Dienstleister, Datenschutzbeauftragter
  • Vorbereitete Informationen über Ausfall der Kartenlesegeräten für Kreditkarten etc. (Flyer, Plakat, Aufsteller)
  • Vorbereitete Textinformation für Social Media Kanäle
  • “Lageplan” für Datenspeicherung: was wird wo gespeichert, welche Webanwendung wird wo gehostet?
  • Verzeichnis von Daten-Backups: exakte Datenbeschreibung, Stand/Datum der Absicherung
  • “Schlachtplan”: wer ist für was zuständig (Aufgabenverteilung): 1. Informationen für Gäste, 2. Informationen/Abstimmung mit Dienstleistern, 3. Reparatur/Ersatzbeschaffung betroffener Geräte
  • Ggf. auf Lager: “saubere” IT-Geräte als schneller Ersatz
  • “IT-Notfallübung”: Planspiel mit allen Verantwortlichen und beteiligtem Dienstleistern
  • tbc

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Alarmierend: Fast jeder dritte Geschäftsführer hat sich noch zu wenig mit Cyberrisiken beschäftigt
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By Carsten Hennig