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Bis Ende März Resturlaub sichern! Was beim Urlaubsantrag zu beachten ist

Düsseldorf, 20. März 2017 –
Eines der beliebtesten Gesetze dürfte das Mindesturlaubsgesetz für Arbeitnehmer – besser bekannt als Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) – sein. Es regelt, in welchem Umfang der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer mindestens bezahlten Erholungsurlaub zu gewähren hat. Nach §2 sind davon alle Arbeiter, Angestellten, Azubis und arbeitnehmerähnlichen Personen (also solche, die wegen ihrer wirtschaftlichen Abhängigkeit von einem Auftraggeber wie Arbeitnehmer zu betrachten sind) erfasst.

Der Mindesturlaubsanspruch
Er beträgt 24 Werktage, wobei auch die Samstage als Werktage gezählt werden, sodass sich bei einer Arbeitswoche von fünf Arbeitstagen ein Mindesturlaubsanspruch von 20 Arbeitstagen errechnet. Das Gesetz besagt aber auch, dass mit dem Jahresende der Urlaubsanspruch grundsätzlich verfällt. Ausnahme: Ein Tarifvertrag oder eine betriebliche Vereinbarung regeln etwas anderes.

Resturlaub
Wer allerdings wegen Krankheit, zu viel Arbeit oder Urlaubssperre nicht frei nehmen konnte, hat laut Gesetz das Recht, den Urlaub auf die ersten drei Kalendermonate des Folgejahres zu übertragen. Stichtag ist laut Arag-Experten also der 31. März. Danach verfällt der Urlaub aus dem Vorjahr möglicherweise ersatzlos! Geld statt Freizeit für den Urlaub ist nicht erlaubt. Den gesetzlichen Mindesturlaub von 24 Tagen darf der Arbeitgeber prinzipiell nicht auszahlen. Etwas anderes gilt nur, wenn der Arbeitnehmer aus der Firma ausscheidet.

Im Überblick:

Carsten Hennig

Carsten Hennig

Carsten Hennig, born in 1970 in Bavaria, Germany, is founder and anchorman of HOTELIER TV & RADIO, World's leading newscast channel for hospitality management. Watch and listen to www.hoteliertv.

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